zur haltung

Diese Seite ist noch in Arbeit. Für jetzt halte ich es mit zwei mich berührenden Gedichten:

Die 5 Freiheiten 

Die Freiheit zu sehen und zu hören was im Moment wirklich
da ist, anstatt was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.

Die Freiheit das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke,
und nicht das, was von mir erwartet wird.

Die Freiheit zu meinen Gefühlen zu stehen,
und nicht etwas anderes vorzutäuschen.

Die Freiheit um das zu bitten, was ich brauche,
anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.

Die Freiheit in eigener Verantwortung Risiken einzugehen,
anstatt immer nur auf Nummer sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen.

Virginia Satir (Psychotherapeutin, 1916-1988)

Gemeinsam.

Vergesset nicht
Freunde
wir reisen gemeinsam

besteigen Berge
pflücken Himbeeren
lassen uns tragen
von den vier Winden

Vergesset nicht
es ist unsre
gemeinsame Welt
die ungeteilte
ach die geteilte

die uns aufblühen läßt
die uns vernichtet
diese zerrissene
ungeteilte Erde
auf der wir
gemeinsam reisen

Rose Ausländer (Lyrikern, 1901-1988)